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20 Jahre Mercedes-Benz SL-Roadster aus Bremer Produktion

Mit dem SL-Roadster der Baureihe R129 beginnt für das Mercedes-Benz Werk Bremen vor 20 Jahren die Produktion von offenen Fahrzeugen. Erstmals wird der SL nicht in Sindelfingen sondern in der Hansestadt gefertigt. Das Fahrzeug gehört 1989 mit seinen technischen Innovationen und einem gut abgestimmten Verhältnis von klassischen Elementen und neuem Design zu den großen Sensationen auf dem damaligen Genfer Automobilsalon. Der R129 ist modern, elegant, sportlich und doch ganz klar der Spross einer großen Tradition: Er steht in der bereits 1954 mit dem legendären 300 SL Flügeltürer begründeten SL-Tradition.

Werkleiter Peter Schabert: „Der Name SL bewegt seit über 50 Jahren die Herzen automobilbegeisterter Menschen in aller Welt. Deshalb sind wir natürlich ganz besonders stolz darauf, dass wir den Premium-Roadster seit inzwischen 20 Jahren hier bei uns im Werk Bremen fertigen.“

Der R129 ist vor 20 Jahren ein Innovationsträger: Ein markantes Detail ist der lebensrettende automatische Überrollbügel, ein Novum in der Automobilgeschichte; ein anderes das vollautomatische elektro-hydraulische Faltverdeck. Diese und weitere Ausstattungen erfordern höchste Fertigungsqualität. Die Bremer Ingenieure tragen dem mit der Entwicklung völlig neuer Produktionssysteme in Karosserierohbau und Montage Rechnung. Neue Systeme und Sensoren im SL erfordern außerdem den Ersteinsatz bestimmter Prüfverfahren in der Produktion: Auf Wunsch ist das Fahrwerk des SL mit dem neu entwickelten Adaptiven Dämpfungs-System (ADS) ausgestattet – in einem speziellen Rütteltest wird jedes Fahrzeug mit ADS auf seine Qualität geprüft. So legen die Bremer Ingenieure 1989 gemeinsam mit der engagierten Produktionsmannschaft den Grundstein für die Erfolgsgeschichte des SL in der Hansestadt.

Im Jahr 2001 läuft im Werk Bremen der letzte Roadster der Baureihe R129 vom Band. Insgesamt baut Mercedes-Benz rund 200.000 Exemplare dieser vierten SL-Generation. Im selben Jahr beginnt die Produktion des Nachfolgemodells (Baureihe R230), das sich bis heute großer Beliebtheit am Markt erfreut: Bislang entschieden sich über 150.000 Kunden für einen SL der fünften Generation.

Das Mercedes-Benz Werk Bremen der Daimler AG gilt als Kompetenzzentrum für offene Fahrzeuge. „Für den Bau von Cabrios der Marke mit dem Stern sind die Bremer absolute Spezialisten“, sagt Peter Schabert. Neben den beiden Roadstern SL und SLK wird am Standort zukünftig auch das E-Klasse Cabrio gefertigt.

Foto: Mercedes-Benz SL-Roadster, Baureihe 129

 
 
 
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