news-auto.at | home | news | archiv | kontakt |
 
 
 
First Renault Race Festival

Nürburgring: First Renault Race Festival

In einer rund 40 Jahre alten Renault Alpine A110 siegte Jens Schäfer aus Nohn in der Eifel beim First Renault Race Festival im Vorfeld des ADAC-24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring. Auf Platz zwei des Generationen-Laufs für Renault Tourenwagen aus fünf Jahrzehnten kam Karl Brinker im aktuellen Clio Renault Sport III. Dritter wurde Reinhard Sesterheim im Clio Renault Sport II.

Treffen der Generationen
Bei traumhaftem Wetter lieferten sich im Renault Mixed-Feld knapp 110 Renault Piloten packende Positionskämpfe. Der Generationen-Lauf auf der Nordschleife des Nürburgrings vereinte erstklassige Renn-Action mit einer Zeitreise. So erlebten die Fans einen Renault Mégane Trophy II E1 im Duell Türklinke an Türklinke mit der siegreichen Renault Alpine A 110 und einem aktuellen Clio Cup RS III. Beim Treffen der Generationen waren zudem Klassiker wie der Renault 12 Gordini, der Renault 11 Turbo und der legendäre Renault 5 Alpine Turbo am Start. Sie trafen im direkten Vergleich auf Rennsportwagen neueren Datums, wie etwa den Renault Clio V6 Trophy oder Clio Cup RS II.

Mit spektakulären Drifts zum Sieg
Mann des Tages war Jens Schäfer, der mit seiner Alpine A110 im Rennen eine eigene „Drift-Challenge” im Rallye-Stil fuhr. Das bekamen hautnah auch Rapper Smudo („Die Fantastischen Vier”) im BioConcept Mégane Trophy II E1, Karl Brinker im aktuellen Clio Cup RS III und Reinhard Sesterheim im Clio RS II zu spüren. Sie kämpften an der Spitze des Feldes, hatten aber letztlich keine Chance gegen den Eifelaner Schäfer in der nur 680 Kilogramm schweren und 200 PS starken Alpine.

„Ich habe mich bewusst hinter ihn gesetzt, weil ich mir einfach ansehen wollte, wie er mit dem Hinterteil seiner Alpine umgeht”, kommentierte Smudo, der wegen nachlassenden Benzindrucks aufgeben musste, nach dem Rennen die Vorstellung Schäfers. Begeistert von der Leistung seines Vordermannes zeigte sich auch der Drittplatzierte Reinhard Sesterheim aus Üxheim: „Ich bereue nur, dass ich keine Kamera dabei hatte, um Jens vor mir zu filmen. Das war wirklich beeindruckend.” Der Sieger selbst fand es „schon toll, der Konkurrenz in ihren aktuellen Rennautos um die Ohren zu fahren.” Dabei habe er noch nicht einmal Slicks aufgezogen.

Separate Starts im Zwei-Minuten-Abstand
Neben dem Renault Mixed-Feld gingen in einem separaten Wertungslauf zum international besetzten Renault Clio RS III Coupe weitere 25 Piloten an den Start. Hier setzte sich der 23-jährige Manuel Metzger nach spannendem Kampf vor dem Briten Alex McDowall und dem Portugiesen J.J. Magalhaes durch.

In einem Rennen mit den Fahrern des Renault Race Festivals starteten auch die ADAC-Procar-Piloten – darunter die Sprintfahrer des New Renault Clio Cup. Einmal mehr gelang dem Schweizer Mathias Schläppi der Sprung aufs Siegerpodest vor Marc-Uwe von Niesewand und Alf Ahrens. Die ADAC-Procar und die Renault Rennen gingen in drei Gruppen auf die Strecke, mit fliegendem Start und jeweils zwei Minuten Abstand.

Foto: First Renault Race Festival, 2009.

 
 
 
  AutoScout24-Groß macht günstig  
 
 
 
   
     
  © baba grafik & design