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Land Rover LRX Studie

Land Rover Cross Coupé-Studie LRX auf dem Pariser Salon

Mit der Präsentation eines neuen Dieselhybrid-Konzepts auf dem Pariser Salon, das erstmals mit einem Allradantrieb kombiniert wird, unterstreicht Land Rover sein Ziel, die Umweltfreundlichkeit seiner Fahrzeuge in Zukunft weiter zu verbessern. Die Ingenieure griffen bei der Wahl des Motors im Gegensatz zu vielen anderen Herstellern auf den Diesel, da er die beste Kombination aus Wirtschaftlichkeit, Leistung und Traktion darstellt. Als zweite Kraftquelle dient der Elektromotor, der ebenso wie der Dieselmotor mit dem permanenten Allradantrieb vernetzt ist und somit auch als Hybrid die von einem Land Rover erwartete Offroad-Kompetenz sicherstellt. Der an der Hinterachse installierte Elektromotor kann sowohl Vorder- wie auch Hinterräder antreiben und auch im Vierradmodus wirken. Der innovative Antriebsstrang spielt so auf jedem Terrain seine Stärken aus – und ist mit einem möglichen CO2-Ausstoß von 120 g/km (im europäischen Verbrauchs-Zyklus) höchst effizient. Erstmals in Serie gehen könnte die bahnbrechende Innovation in einem neuen kompakten Land Rover, wie ihn das Unternehmen zu Jahresbeginn in Detroit mit der Studie LRX zeigte.

Land Rover definiert den LRX als „Cross-Coupé“ – ein Design, das sich vorsichtig von der traditionellen SUV-Architektur entfernt und eine Pkw-ähnliche Optik und Dynamik betont. Ein wichtiges Merkmal der Studie ist ihre Kompaktheit: Der LRX ist 149 Millimeter kürzer und 205 Millimeter flacher als der aktuelle Land Rover Freelander.

Obwohl die Serienfreigabe für diese zusätzliche Modellreihe noch aussteht, wäre ein solcher „Baby-Landy“ geradezu prädestiniert für das Debüt des neuen Diesel-ERAD-Hybridantriebs (für Electric Rear Axle Drive bzw. Elektrischer Hinterradantrieb) von Land Rover. Denn im Zusammenspiel mit einem Kurbelwellen-Startergenerator samt Start-Stopp-Automatik, einer Lithium-Ionen-Batterie aktuellster Bauart und der Fähigkeit zur Bremsenergie-Rückgewinnung senkt er den Verbrauch und damit auch die CO2-Emissionen im Vergleich zu konventionellen Modellen um bis zu 30 Prozent.

Weil derzeit verfügbare Hybridantriebe mit Ottomotor kaum wirtschaftlicher sind als Dieseltriebwerke, entschied sich Land Rover für die Kombination aus dem 2,2 Liter großen Common Rail-Turbodiesel und einem bürstenlosen 288-Volt-Elektromotor. Das maximale Drehmoment von 200 Nm liegt – wie bei Elektroaggregaten üblich – sofort beim Starten des Motors an. Analog zu anderen parallelen Hybridanordnungen besorgen entweder der Elektro- oder der Verbrennungsmotor den Vortrieb – oder eine Kombination aus beiden. Obwohl der E-Motor auf der Hinterachse platziert wurde, kann ERAD gleichzeitig über die Kardanwelle auch die Vorderräder antreiben.

Terrain Response System™ um wirtschaftlichen Eco-Modus erweitert
Eine echte Win-Win-Situation erreichten die Land Rover Ingenieure jedoch erst durch die optimale Vernetzung der Hybridtechnologie mit einer weiter entwickelten Version des hauseigenen und vielfach ausgezeichneten „Terrain Response System™“. Das Terrain Response System™, das bisher alle Fahrwerkssysteme auf die Beschaffenheit des Untergrunds angepasst hat, sorgt mit ERAD auch dafür, dass dies unter wirtschaftlichem Aspekt erfolgt. Somit bietet das Terrain Response System™ dem Fahrer in jeder Situation den effizientesten Antrieb.

Foto: Land Rover LRX Concept Car

 
 
 
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